Archiv für 20. Dezember 2010
Erklärung der Roten Flora, der Initiative Not In Our Name, Marke Hamburg und von Buback Tonträger
Im Hamburg Teil der “taz” vom 16.12.2010 wurden in dem Artikel „ Die Sache mit Jan Delay“ und dem Kommentar „Misstönendes Engagement“ diverse Aussagen gemacht, die nicht der Wahrheit entsprechen.
Zum Verhältnis der Roten Flora zur Flora-Festwoche heißt es in dem Artikel mit Verweis auf einen „anonym bleibenden Rotfloristen“: „Sich an der Aktionswoche zu beteiligen, sei von oben durchgewunken worden, ohne dass es eine entsprechende Plenumsentscheidung gab […]. Dabei habe das Plenum zuvor entschieden, dass die Aktion zu unpolitisch sei und deshalb nicht im Namen des Hauses laufen solle.“
Richtig ist:
Das Plenum der Roten Flora hat über die Flora-Festspielwoche diskutiert und begrüßt diese eindeutig politische Initiative aus dem Recht-auf-Stadt-Netzwerk außerordentlich. Diskussionen um Form und Zeitpunkt der Festspielwoche wurden zwischen dem Flora-Plenum und VertreterInnen von NIONHH bereits seit dem Frühjahr 2010 geführt. Das Plenum hat auch über das Konzert mit Jan Delay diskutiert und im Konsens beschlossen, dass dieses Konzert im Rahmen der Festwoche in der Roten Flora stattfinden soll. Darüberhinausgehende Kontroversen um den Auftritt werden vom Plenum im Sinne einer solidarischen politischen Auseinandersetzungskultur begrüßt.
Das Flora-Plenum ist begeistert von der enormen Solidarität, die der Roten Flora im Rahmen der Festwoche aus verschiedensten Richtungen entgegenschlägt. Unter anderem die bisher fast 1500 Unterschriften des Aufrufs „Ich würd’s so lassen“ sind Ausdruck dieser Solidarität.
Des Weiteren ist in beiden Artikeln die Rede davon, dass der Aufruf „Ich würd´s so lassen“ auf der Buback Website stünde. Dem ist nicht so. Wer auf www.buback.de geht, findet keinen Hinweis auf den Aufruf. Buback hat aus logistischen Gründen lediglich seine Domain für das Recht auf Stadtnetzwerk zur Verfügung gestellt. Im Zusammenhang mit der Flora-Festwoche wurde offiziell der Link: www.rechtaufstadt.net/iwsl verbreitet. Außerdem ist von einem Sprecher der Initiative NIONHH die Rede, der über Buback zu buchen sei. Christoph Twickel ist nicht als Sprecher von irgendwas zu buchen, sondern als Autor für Lesungen. Im Kommentar von Maximilian Probst wird darüber hinaus der Eindruck erweckt die Flora-Festwoche würde vom Buback-Label durchgeführt und als Promoveranstaltung für die Acts des Labels genutzt. Tatsächlich organisiert Buback lediglich eine der 10 Veranstaltungen (, das Konzert in der Fabrik nämlich). Von den fast 40 Acts die im Rahmen der Festwoche auftreten sind gerade mal 3 – je nach Zählweise 4 – auf dem Buback-Label oder im Buback-Booking. Das schamlos vereinnahmende Engagement der Buback-Belegschaft und der Bands besteht vor allem darin, bei 10 Grad Minus Plakate zu kleben.
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