Rocko Schamoni über „Not In Our Name, Marke Hamburg“

6. November 2009 at 3:08 pm 3 Kommentare

Rocko vom ZDF zum Manifest und zur Aufwertung Hamburgs befragt:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/883320?inPopup=true

„Ich finde es äußerst notwendig, dass es eine transparente Stadtplanungspolitik gibt. Die Einwohner müssen ein Vetorecht haben. Wir werden permanent vor vollendete Tatsachen gestellt. Die Stadt, die jetzt um uns herum wächst, ist eine Stadt, in der wir nicht leben wollen, und da spreche ich für Tausende.“

Sehr hübsch auch seine Einlassung zur Hafencity – ganz am Ende.

Rohmaterial für einen Beitrag auf Aspekte, heute abend ab 23.30h im ZDF

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Richard Florida zu „Not In Our Name, Marke Hamburg“ Hamburgische Bürgerschaft debattiert über Gängeviertel und Manifest

3 Kommentare Add your own

  • 1. Daniela  |  9. November 2009 um 12:59 pm

    Mit dem was Rocko über die Hafencity gesagt hat, dass jetzt doch bitte die Leute, die hier in St.Pauli bzw. Altona / Schanze schon lange keiner mehr haben will, in die, extra für sie erbaute Hafencity umsiedeln sollte, hat er den nagel auf den Kopf getroffen. Großartig! Dann findet man als „Normalbürger mit Kind“ vielleicht auch mal wieder eine Wohnung, die bezahlbar ist.

    Also: BITTE GEHT! Die Hafencity wartet!

    Antworten
  • 2. Elisabeth  |  9. November 2009 um 7:34 pm

    Zum allergrössten Teil bin ich komplett d’accord mit dem, was Rocko da zu sagen hat.
    Und vor allem, dass es nicht darum geht für Künstler so eine Art Laufstall zu bauen, wo sie sich frei entfalten können, sondern dass es in einer Stadt Freiräume geben MUSS!
    Und das diese auch nicht subventioniert werden müssen oder gar wollen, sondern dass es sie einfach nur geben darf.
    Es ist so etwas von frustrierend, dass die guten alten Nischen plötzlich hip sind, und dass das Geld so schnell geworden ist um diese Nischen aufzuwerten und zu verkaufen und letztlich damit alles Lebendige und Gewachsene zu zerstören.
    Mir tut dieses verdammte Stadtplanertum vor allem in Wilhelmsburg richtig gehend weh. Das wird einfach nur glatte, flache, aufgewertete, gemachte Wüste hinterlassen werden, wo vorher noch etwas nach Gusto wachsen durfte.
    Es wird Zeit, dass nicht mehr alle Welt Rockstar und Künstler werden will, dann muss man auch nicht mehr um seine kleinen, dreckigen, aber freien Nischen bangen, weil sie einfach kein cooles Image mehr zu verkaufen haben.
    Es ist eine enge und dumme Vorstellung, dass man Gewachsenes einfach so ersetzen kann mit auf dem Reissbrett erfundenen Idealzuständen. Mir wird da einfach nur angst und bang.
    Mich kotzt diese Entwicklung an. Und deswegen bin ich froh, dass endlich andere Stimmen laut werden.
    Es muss Platz geben für alle. Jedem, der es haben will, seine Hafencity. Aber bitte, auch Platz für Leute, die nicht auf allem ein Label haben wollen.

    Antworten
  • 3. Jörn  |  9. November 2009 um 8:07 pm

    Hoffentlich sind die Yuppies bald in großer Zahl nur noch in solchen Schicki-Gettos angesiedelt.
    Die kaufen dann hoffentlich auch genau dort ihre Lieblingsartikel und fühlen sich alle zusammen wohl.
    Hafenlärm, Schiffsemissionen, nachts wird es kaum dunkel sein,
    und eine steife, ungebremste Briese…
    In 20 Jahren spenden die gepflanzten kleinen Bäumchen wohl auch im Sommer ein wenig Schatten.
    Klingt doch gemütlich!
    Vielleicht kann das ja die drohende Gentrifizierung in den Arbeiterquatieren bremsen???

    Tschüß, lebt euch recht bald dort ein und bleibt!
    Danke

    Antworten

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