Kultursenatorin v. Welck in der WamS

16. November 2009 at 10:03 am Hinterlasse einen Kommentar

Am Sonntag hat Hamburgs Kultursenatorin Karin v. Welck in der Welt am Sonntag auf „Not In Our Name, Marke Hamburg“ und auf das Magazin „Unter Geiern“ geantwortet. Hier könnt ihr das lesen. Sie erklärt, die Debatte sei „wichtig“ und „überfällig“ und habe einen „Nerv getroffen“. Welchen Nerv, bleibt allerdings offen, denn in der Sache gibt sie uns in keinem Punkt Recht. Sie verteidigt Hamburg Marketing, die Elbphilharmonie, die in der Gründung befindliche Kreativagentur und erklärt, der Vorwurf der Vereinnahmung beruhe auf einem „Missverständnis“. „Es ist richtig, die Künstler brauchen Raum. Diesen Raum muss Hamburg bieten“, schreibt die Kultursenatorin. Gentrifizierung und die soziale Frage kommen in ihrer Antwort nicht vor und auch unsere Kritik am Umgang mit öffentlichem Grund und Boden bleibt ausgeklammert. Wir müssen daher einmal mehr auf unsere „Klarstellung“ verweisen. Vielleicht sollten wir auch T-Shirts drucken, mit der Aufschrift: „Danke, ich möchte kein günstiges Atelier in der Stadt der Reichen.“

 

 

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Elbphilharmonie Starbucks / Aspekte Podiumsdiskussion auf Kampnagel

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