Weiterhin wuschig

6. Januar 2010 at 11:27 pm 6 Kommentare

„Not In Our Name, Marke Hamburg“ macht die lokale Politprominenz weiterhin wuschig. Im Hamburger Abendblatt durfte Ende November der Ex-Stadtentwicklungssenator Willfried Maier (GAL) zum Besten geben, warum die Verfasser von „Not In Our Name, Marke Hamburg“ das „Lebensgesetz moderner Städte“ schlecht verstanden habe. In modernen Städten gilt nämlich einfach das Recht des Stärkeren, oder besser: Wer oder was ein Recht auf Stadt hat, bemisst sich am Investitionsvolumen. Und die Kulturarbeiter_innen mögen sich glücklich schätzen, dass es Politiker gibt, die „Kreative“ als Zwischenbeleber und für’s Standortmarketing in Erwägung ziehen. Zu den Einwänden dagegen fällt Maier nur einen billige Denunziation ein: Der ganze Künstlerprotest liefe auf die Forderung nach lebenslänglichen Künstleroasen hinaus. NIONHH-Mitinitiator Christoph Twickel schrieb eine Replik, die ihr hier lesen könnt. Die wiederum provozierte die Othmarschener Kulturmanagerin Sigrid Berenberg zu einer weiteren Replik, in der sie erklärt, dass sie Ikea in Altona gut findet, weil sie für mehr Bus, Bahn und Fahrrad ist. Bizarr, aber so steht es geschrieben.

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That’s Bürgersinn! Frappant: David meets Goliath

6 Kommentare Add your own

  • 1. Susanne Köhler  |  7. Januar 2010 um 10:19 am

    kein Kommentar, sondern technische Anm:
    habt ihr noch andere Links zu den beiden Repliken? Die sind über diese Links, aber ohne Online-Abo beim Abendblatt nicht zu lesen. Ich würde sie aber auch gerne lesen!
    Grüße, SK

    Antworten
  • 2. dk  |  7. Januar 2010 um 2:32 pm

    Über Suchmaschinen kommst du zum ganzen Artikel:
    http://is.gd/5R7p5 bzw. http://is.gd/5R8hQ
    führen zur Google-Suche für die beiden Repliken im Abendblatt. Von dort einfach weiterklicken und die Artikel werden dann in voller Länge angezeigt.
    (funktioniert bspw. auch mit bing.com oder der Yahoo-Suche: einfach die Adresse des abopflichtigen Artikels aus der der Browserzeile in das Eingabefeld der Suchmaschine kopieren – oder auch die Titelzeile mit dem Zusatz ‚abendblatt‘ eingeben)

    Antworten
  • 3. Susanne Köhler  |  7. Januar 2010 um 10:39 pm

    Jou, hat geklappt. – Merci!

    Antworten
  • 4. Martin Giese  |  10. Januar 2010 um 7:34 pm

    Ich liebe Repliken der von-den-tatsächlich-Mächtigen-Abhängigen, in denen sie so „volkstümlich“ („Farbe?“) für jene in die Bresche springen – und dabei kein Argument der Gegenseite aufgreifen.

    Antworten
  • 5. Jim Bo  |  20. Januar 2010 um 1:50 pm

    Ja, so ist das: wenn man den eigenen Status rechtfertigen und aufrecht halten will, darf man die Argumente der Gegenseite nicht ernst nehmen oder sich inhaltlich mit ihnen auseinandersetzen, sondern muss sie diffamieren.

    Frau Berenberg schreibt in ihrer Replik:
    „Frappant und Gängeviertel gehören nicht in einen Topf“ – Ja, aber nur wenn man den Wald vor Bäumen nicht mehr sieht…
    Bei aller Aufmerksamkeit fürs Detail sollte nicht der Blick aufs Ganze verloren gehen.
    Und zum Ikea-Stadtkaufhaus per Bus, Bahn oder Fahrrad:
    Ich freue mich schon auf die tausenden von IKEA Kunden, die sich täglich beladen mit den sperrigen Bauteilen ihrer Schränke und Betten durch die Bürgersteige, S-Bahnen und Busse Altonas wälzen.
    Besonders elegant kommt das aber in der Tat auf dem Fahrrad!
    :-):-):-):-):-):-):-):-):-):-):-)

    Antworten
  • 6. Lastactionseo  |  26. September 2010 um 10:00 pm

    Lastactionseo…

    Vielen Dank für das freischalten des Kommentars….

    Antworten

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