Archive for Juli, 2011

NionHH-Diskussion im Golem

„Not in our name, Marke Hamburg oder Ich repräsentier‘ meine Stadt bis ich dahinscheide“: Unter diesem leicht rätselhaft-gehässigen Titel lädt das Golem anderthalb Jahre nach Veröffentlichung zur Diskussion über das Manifest ein.


Die Ankündigung geht folgendermaßen:

»Wir sagen: Aua, es tut weh. Hört auf mit dem Scheiß. Wir lassen uns nicht für blöd verkaufen.«
(Not In Our Name, Marke Hamburg)

»Ich bin den Künstlern dankbar«
(Karin v. Welk, Kultursenatorin a.D.)

1,5 Jahre nach der Veröffentlichung des Textes »NOT IN OUR NAME, MARKE HAMBURG«, über 5.500 Personen, die diesen unterzeichnet haben, lokalmediale Omnipräsenz, ungeteilte Anerkennung und Umarmung durch Freund und Feind, fanden wir, dass die Zeit für eine Zwischenbilanz gekommen ist.

– Was waren die konkreten politischen Forderungen?
– Was wurde erreicht?
– Warum der Zuspruch durch die eigentlichen Verursacher des Elends?
– Wer war das »WIR«, in »NION«?
– Wer spricht für wen? Und mit wem?

CHRISTOPH TWICKEL (NION, Publizist)
HANNAH KOWALSKI (Gängeviertel)
KERSTIN STAKEMEIER (Kunsthistorikerin)
HANS-CHRISTIAN DANY (Künstler / Publizist) &
HANS STÜTZER (MODERATION)

sprechen über diese und andere Fragen.

Wow, oder? So viele politischen Vorwürfe in einem Ankündigungstext unterzubringen, ohne sie aussprechen zu müssen: Ein rhetorisches Meisterwerk! Außerdem wollen die Veranstalter, die „eigentlichen Verursacher des Elends“ ausfindig gemacht haben. Schon allein das lohnt doch den Besuch der Veranstaltung am 21.7. um 20 Uhr im Golem, Große Elbstraße 14.

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12. Juli 2011 at 2:38 pm 1 Kommentar


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