NionHH-Diskussion im Golem

12. Juli 2011 at 2:38 pm 1 Kommentar

„Not in our name, Marke Hamburg oder Ich repräsentier‘ meine Stadt bis ich dahinscheide“: Unter diesem leicht rätselhaft-gehässigen Titel lädt das Golem anderthalb Jahre nach Veröffentlichung zur Diskussion über das Manifest ein.


Die Ankündigung geht folgendermaßen:

»Wir sagen: Aua, es tut weh. Hört auf mit dem Scheiß. Wir lassen uns nicht für blöd verkaufen.«
(Not In Our Name, Marke Hamburg)

»Ich bin den Künstlern dankbar«
(Karin v. Welk, Kultursenatorin a.D.)

1,5 Jahre nach der Veröffentlichung des Textes »NOT IN OUR NAME, MARKE HAMBURG«, über 5.500 Personen, die diesen unterzeichnet haben, lokalmediale Omnipräsenz, ungeteilte Anerkennung und Umarmung durch Freund und Feind, fanden wir, dass die Zeit für eine Zwischenbilanz gekommen ist.

– Was waren die konkreten politischen Forderungen?
– Was wurde erreicht?
– Warum der Zuspruch durch die eigentlichen Verursacher des Elends?
– Wer war das »WIR«, in »NION«?
– Wer spricht für wen? Und mit wem?

CHRISTOPH TWICKEL (NION, Publizist)
HANNAH KOWALSKI (Gängeviertel)
KERSTIN STAKEMEIER (Kunsthistorikerin)
HANS-CHRISTIAN DANY (Künstler / Publizist) &
HANS STÜTZER (MODERATION)

sprechen über diese und andere Fragen.

Wow, oder? So viele politischen Vorwürfe in einem Ankündigungstext unterzubringen, ohne sie aussprechen zu müssen: Ein rhetorisches Meisterwerk! Außerdem wollen die Veranstalter, die „eigentlichen Verursacher des Elends“ ausfindig gemacht haben. Schon allein das lohnt doch den Besuch der Veranstaltung am 21.7. um 20 Uhr im Golem, Große Elbstraße 14.

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Erklärung der Roten Flora, der Initiative Not In Our Name, Marke Hamburg und von Buback Tonträger Hamburg Marketing übertreibt’s ein wenig

1 Kommentar Add your own

  • 1. Rainer Kranzusch  |  4. August 2011 um 2:36 pm

    Ja, 1.5 Jahre ist das her. Wo bleiben hier die Kommentare dazu?
    Es scheint, allein im Schanzenviertel hat die youngster-klientel
    Oberhand gewonnen. Der drive wirkt erloschen, sie für kritische
    Ambitionen zu gewinnen. Es wird genossen, konsumiert und
    sich für ‚hype‘ gehalten. HH hat seinen ‚Prenzlauer Berg‘. Ich bin
    60 und zucke meine Schultern – weil das lang nicht mehr „mein
    Schulterblatt“ ist. Wie kann man dagegen noch an, wenn diese
    ’studentische event-generation‘ in Überzahl nur sich selbst gefällt?
    Unpolitisch wie keine seit den sixtiees je zuvor, fügt sie sich
    allem mainstream nicht nur anpassend, sondern kreiiert ihn
    sogar ‚anständig‘ mit. „Spiessigst“ !

    Antworten

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