Das Mindeste, was wir hier durchsetzen müssen. Offener Brief an die SPD-Hamburg

8. November 2011 at 1:18 pm 106 Kommentare

Hallo Hamburg,

um den Bewohnerinnen und Bewohnern vom Bauwagenplatz Zomia ein wenig Schützenhilfe zu leisten, haben wir folgenden offenen Brief an die SPD Hamburg geschickt. Seit heute nämlich, kann Zomia geräumt werden. Da sind wir dagegen. Schließlich haben die jungen Menschen sich das selbst aufgebaut.

Wenn ihr den Brief unterstützen wollt, setzt euren Namen, Initiative oder Institution einfach per Kommentarfunktion unter diesen Blogeintrag.

Liebe SPD in Hamburg,

da wünscht man sich ja fast die „kreative Stadt“ von GAL und CDU zurück. Aber mal ohne Scheiß: Ist euch das nicht selbst ein bisschen peinlich? Wenn euer Markus Schreiber, Bezirksamtsleiter Mitte, Obdachlosen per Zaun das Nächtigen unter Brücken verunmöglicht? Wenn er die Sexarbeiterinnen vom Hansaplatz auf irgendwelche dunklen LKW-Trassen im Industriegebiet vertreiben will? Wenn er den öffentlichen Raum um den Hauptbahnhof privatisiert, um ihn noch nachhaltiger von angeblich gefährlichen Randgruppen zu säubern? Unter der Überschrift „Ich trage den Sheriff-Stern mit Stolz“ hat er unlängst in der Mopo verkündet: „Toleranz kann doch nicht bedeuten, dass jeder macht, was er will. Ich spüre die Verpflichtung, für Menschen zu sorgen, die angstfrei irgendwo langgehen wollen.“ Und weiter: „Es gibt eine große Mehrheit von Bürgerinnen und Bürgern, die meine Auffassung in diesen Fragen teilt, die Recht und Ordnung will!“

Offensichtlich meint er es ernst. Offensichtlich hält er sich mit seinen schäbigen Drangsalierereien für den großen Durchgreifer. Oder hat er von großen Häuptlingen aus euren Reihen, liebe SPD, den Marschbefehl dafür erhalten und führt und ihn jetzt brav aus? Falls letzteres der Fall ist, möchten wir darauf hinweisen, wie abgestanden diese Nummer ist. Na klar, wahrscheinlich finden sich immer ein paar arme deutsche Rentner, die sofort wieder einen Schill wählen würden, wenn einer auftaucht. Aber erstens war es schon immer ekelhaft, wenn Sozialdemokraten an ausgrenzende Tendenzen in der Bevölkerung angeknüpft haben, um sich damit als Schutzbefohlene des „kleinen Mannes“ aufzuspielen. Zum zweiten sieht Schreiber dabei noch bescheuerter aus als Olaf Scholz, der seinerzeit schon mal den Ersatz-Schill gegeben hat.

Die jüngste Welle, die Schreiber macht, betrifft den Wagenplatz Zomia – ein halbes Dutzend Bauwagen, die irgendwo in Wilhelmsburg zwischen ein paar Bäumen stehen. Das stört zwar niemanden und findet auf einem Gelände statt, mit dem in absehbarer Zeit nichts geplant ist. Trotzdem hat Schreiber Zomia zum 3. November 2011 einen Räumungsbescheid zustellen lassen.

„Wir ziehen diese Sache jetzt durch. Wenn nichts Unvorhersehbares geschieht, dann ist der Zomia-Bauwagenplatz Ende November Geschichte“, hat sich Schreiber vom Abendblatt zitieren lassen.

Wo immer er die Gelegenheit hat, erzählt er, dass es ja nur darum geht, sich an Recht und Gesetz zu halten. Ist doch eigenartig: Wenn Investoren ein oder zwei Stockwerke mehr als genehmigt auf ihre Büropaläste pflanzen, drückt ihr Sozialdemokraten doch auch gerne mal ein Auge zu. Und wenn ein paar junge Leute in ihren Anhängern dauercampen, geht das aus Prinzip nicht? Was für ein Quatsch. Erste Absetzbewegungen gibt’s schon: Die SPD in Altona hat zusammen mit der GAL ihre „Unterstützung für eine Genehmigung des Wagenplatzes in unserem Bezirk“ bekundet. Sieh an! Warum schießt ihr nicht endlich diese Flitzpiepe von Bezirksamtsleiter ab? Und widmet euch wirklichen Problemen?

Das Verwaltungsgericht hat heute, am 8. November, entschieden, dass der Sofortvollzug möglich ist. In der Begründung heißt es: Es sei im „öffentlichen Interesse“, eine „Verfestigung des Bauwagenplatzes zu verhindern“. Dem möchten wir entschieden widersprechen. Was auch immer Schreiber für krude Law & Order-Vorstellungen pflegt: Angesichts steigender Mieten, Wohnungsmangel und einer galoppierenden Gentrifizierung, die weniger zahlungskräftige Leute und kleine Gewerbe verdrängt, ist das Recht von ein paar Menschen, in ihren Wagen zu wohnen, ja wohl das Mindeste, was wir hier durchsetzen müssen. Auch im öffentlichen Interesse.

Falls ihr auf unseren Rat nicht hören wollt, sei euch noch mal gesagt: Räumung ist wirklich keine gute Idee. Ihr erinnert euch sicher noch an die alten Bambule-Zeiten. Wenn ihr räumen lasst, bekommt ihr einen heißen Winter. Eine SMS-Hotline für den Tag X ist eingerichtet1. Wir haben sie abonniert.

Schöne Grüße von Not in our name, Marke Hamburg

(1) SMS-Verteiler für Infos zu Aktionen und am Tag X der Räumung: SMS mit “zomia go” an die Nummer 0177 4917162. Abmelden: SMS mit “zomia bye” an die gleiche Nummer.

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Herzlichen Glückwunsch, Gängeviertel! SPD-Schimäre Wohnungsbauverhinderungsbürger

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  • 1. Mieterselbstverwaltung Schröderstift  |  8. November 2011 um 1:45 pm

    Mieterselbstverwaltung Schröderstift

    Antworten
  • 2. Christoph Schäfer  |  8. November 2011 um 2:22 pm

    Christoph Schäfer, Künstler, Hamburg, unterstützt das

    Antworten
  • 3. Henning Renken  |  8. November 2011 um 2:46 pm

    Henning Renken, Hamburg

    full support.

    Antworten
  • 4. Ben Cartwright  |  8. November 2011 um 2:47 pm

    Ulf Tränkle

    Antworten
  • 5. peter wandöer  |  8. November 2011 um 2:50 pm

    Das ist ja wohl das Mindeste „Menschenrechte achten & schützen“ – oder ?

    Antworten
  • 6. Flora bleibt unverträglich  |  8. November 2011 um 3:00 pm

    Kampagne „Flora bleibt unverträglich“

    Antworten
  • 7. Rainer Kranzusch  |  8. November 2011 um 3:01 pm

    Wie kann ich anders, als diesem offenen Brief zuzustimmen ?! Vor
    allem als ein SPD-Mitglied, das noch bestens die Zeiten in Erinnerung behält, als sich seinerzeit der SPD-Bürgermeister von
    Dohnayni befriedend für die ‚Hafenstrasse‘ einsetzte. So kann
    ich nur unterstützen : duldet und überlasst doch den ZOMIAs
    ihr friedliches Rückzugsgebiet in Wilhelmsburg. Das bischen
    ‚wildes + kreatives Potential‘ gehört zu einer Metropole, von der
    HH ständig behauptet, eine zu sein !

    Antworten
  • 8. Antoine Baiser  |  8. November 2011 um 3:12 pm

    SPD oh je mine !

    Antworten
  • 9. utopieTV  |  8. November 2011 um 3:17 pm

    wir werden die weitere Entwicklung im Auge behalten, mit Kameras dokumentieren und veröffentlichen. Und freuen uns, wenn wir keine unschönen Bilder sehen…
    solidarische Grüße,
    see you…
    utopieTV

    Antworten
    • 10. ein kessel linkes  |  8. November 2011 um 3:59 pm

      Hab euer Video gesehen, das wirklich versucht obejektiv zu sein. Die unschönen Bilder hab ich bei eurem Film nur von den Demonstranten gesehen!

      Antworten
  • 11. Marianne Volkmann  |  8. November 2011 um 3:22 pm

    Schreiber nochmal in die Schule schicken!
    ZOMIA BLEIBT!

    Antworten
  • 12. Inge Fries  |  8. November 2011 um 3:53 pm

    Also eigentlich habe ich ja immer die Auffassung vertreten, dass nur ein gewaltloser Widerstand erfolg haben kann. Aber dieser Schreiber…wenn hier wirklich „die Luft brennen“ sollte, dann wissen zumindest alle, wer dafür verantwortlich ist.

    Antworten
  • 13. Jana Möller  |  8. November 2011 um 4:12 pm

    Als ob diese Leute eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellten!!!
    Leute mit einer derartigen Profilneurose haben in der Politik nichts zu suchen!!!

    Antworten
  • 14. Mattn  |  8. November 2011 um 4:15 pm

    Not in our name, Markus Schreiber!

    Antworten
  • 15. Egal  |  8. November 2011 um 4:17 pm

    Die politik wundert sich immer wieder das es Krawalle gibt das Menschen sauer sind und Steine werfen Flaschen und so weiter die polizisten die da eingesetzt sind sollten sich alle schön bei Schreiber bedanken. Ich kann Schreiber nicht verstehen aber ich kann die Menschen verstehen die aufstehen und sich wehren und da finde ich Militanz auch angebracht

    Antworten
  • 16. Lukas Heldermann  |  8. November 2011 um 4:22 pm

    Zomia bleibt, schreiber geht

    Antworten
  • 17. Jasna Relling  |  8. November 2011 um 4:25 pm

    nix räumung, bezahlbaren wohnraum und einen ruhigen winter für alle

    Antworten
  • 18. Tobias Nurr  |  8. November 2011 um 5:20 pm

    Tobias Nurr, Student, Ex-Wilhelmsburger

    Antworten
  • 19. Michaela Thedens  |  8. November 2011 um 5:25 pm

    Antworten
  • 20. alex milde  |  8. November 2011 um 5:29 pm

    Keine Gewalt & Keine Räumung wäre super.

    Und ein Gesetz, dass leerstehende Büroflächen nicht mehr von der Steuer absetzbar sind.
    Dann würde es ruck-zuck Wohnraum geben.

    Antworten
  • 21. Florian Braun  |  8. November 2011 um 5:40 pm

    Florian Braun, Student, Berlin

    Antworten
  • 22. clint  |  8. November 2011 um 5:40 pm

    Antworten
  • 23. Marina Höschler  |  8. November 2011 um 5:42 pm

    Zomia bleibt!

    Antworten
  • 24. Klas Rühling  |  8. November 2011 um 5:43 pm

    Die Anrede „Liebe SPD“ finde ich angesichts der vor allem, aber nicht nur, in HH-Mitte bestehenden Tendenz dieser Partei zum Rechtspopulismus nicht gänzlich angebracht, ansonsten stimme ich zu.

    Antworten
    • 25. Klaus  |  9. November 2011 um 11:47 am

      Das stimmt, mittlerweile leider weder lieb noch das, was sie sich nennen, schon eher: „Asozialdemokraten“

      Antworten
  • 26. Daniel Behrens  |  8. November 2011 um 5:56 pm

    Meine Unterstützung.

    Antworten
  • 27. Supra Magazin  |  8. November 2011 um 6:09 pm

    supra magazin sagt: zomia bleibt!

    Antworten
  • 28. 1fachentwerfen  |  8. November 2011 um 6:44 pm

    Katrin Borchers aus Hamburg Wilhelmsburg

    Antworten
  • 29. Christian Stöckmann  |  8. November 2011 um 6:44 pm

    Unerträglich, was Herr Schreiber im Namen der SPD verzapft.

    Antworten
  • 30. Jeanette  |  8. November 2011 um 6:53 pm

    Tristes Hamburg.. ab heute kann der Wagenplatz Zomia also jederzeit geräumt werden.

    Das Verwaltungsgericht hat das so entschieden und ich bin entschieden dagegen weil es bei der Vertreibung des Wagenplatzes um sehr viel mehr geht, als darum, einem Haufen junger Menschen mit eigenen Wohnvorstellungen einen Riegel vor eben diese zu stellen.

    Schlimm genug, dass sich Bezirksamtsleiter Herr Schreiber zum Sheriff für Recht und Ordnung aufspielt und diesen Deckmantel (gehypt von unseren gängigen Medien) missbraucht um gegen eine lebensfreundliche Lebensform vor zu gehen die ich und viele andere Hamburger absolut für Recht und in Ordnung, wenn nicht gar dringend notwendig, halten. Hinzunehmen, dass er dabei die Unterstützung unseres Bürgermeisters geniesst, dafür bin ich zu alt. Ich will in einer lebendigen Stadt leben und da hat die lebensfeindliche Gesinnung unserer derzeitigen Entscheider nichts verloren.

    Tragt euch ein in Zomias Notfall-SMS-Verteiler für Infos zu Aktionen und Räumungsbedrohung:
    zum Anmelden schicke eine SMS mit “zomia go” an die Nummer 0177 / 4917162. Zum Abmelden eine SMS mit “zomia bye” an die gleiche Nummer. Du bekommst jeweils eine Bestätigung. Sobald die Liste nicht mehr benötigt wird, wird sie auflöst und deine Nummer gelöscht.

    Antworten
  • […] Eine SMS-Hotline für den Tag X ist eingerichtet1. Wir haben sie abonniert. Schöne Grüße von Not in our name, Marke HamburgGerne dort zeichnen per Like/Comment – oder hier.- Bilder der Zomia Bleibt […]

    Antworten
  • 32. meikefischerfotografie  |  8. November 2011 um 7:44 pm

    Meike Fischer, Maintal

    Antworten
  • 33. Henning Pfeifer  |  8. November 2011 um 8:17 pm

    Die SPD soll wieder links werden!

    Antworten
  • 34. Bastian Kaufhold  |  8. November 2011 um 8:25 pm

    Basti Kaufhold, Hamburg

    Antworten
  • 35. maja mijatovic  |  8. November 2011 um 8:38 pm

    SPD was hast’n du für’n problem?

    Antworten
  • 36. Ann-Kristin  |  8. November 2011 um 9:18 pm

    Full support!!! Zomia soll bleiben!

    Antworten
  • 37. Tina Fritsche, Hamburg  |  8. November 2011 um 9:22 pm

    Mehr Wagenplätze!!

    Antworten
  • 38. Unterfunker_Schmirgelfritte  |  8. November 2011 um 9:33 pm

    Anfang/Mitte 90er, Bauwagennest hinter Altonaer Fabrik: fand ich doof (Lifestyle/Lebensgefühl befremdet mich).
    Das geschilderte Vorgehen jedoch muss ich weit jenseits jeglichen Befremdens einordnen.
    Ich solidarisiere mich explizit, allen Vorbehalten zum Trotz, mit diesen Leuten (inkl. Hunde).

    Antworten
  • 39. Kathrin Schmidt  |  8. November 2011 um 9:47 pm

    Vielfalt statt Einfalt. Die Toleranz für unterschiedliche Lebensweisen und Wohnkonzepte sollten wir uns bewahren.

    Antworten
  • 40. Tom Hensel  |  8. November 2011 um 10:32 pm

    meine unterstuetzung. hamburg-altona!

    Antworten
  • 41. Aleks  |  8. November 2011 um 10:34 pm

    Yay!

    Antworten
  • 42. mimi  |  8. November 2011 um 10:56 pm

    nur spießer sind gegen alternative lebensformen!

    Antworten
  • 43. Inga-Lene  |  8. November 2011 um 11:15 pm

    Alle Gewalt geht vom Staate aus – in diesem Fall von einem Möchtegernrambo aus Finkenwerder!
    I love Zomia!

    Antworten
  • 44. Niklas Harder  |  8. November 2011 um 11:16 pm

    Unterstützung

    Antworten
  • 45. Linda  |  8. November 2011 um 11:19 pm

    Platz für Alle!

    Antworten
  • 46. Markus  |  8. November 2011 um 11:49 pm

    Hedonistische Internationale,
    aus der Sektion abtrünniger SPDler „In einer sozialen Stadt ist für Schreibers Wagen kein Platz“

    Antworten
  • 47. Cord Wiehemeyer  |  9. November 2011 um 12:16 am

    Unterschreib ich so.

    Antworten
  • 48. Theo Bruns, Verlag Assoziation A  |  9. November 2011 um 9:07 am

    Zomia bleibt, Schreiber abwickeln.
    Theo Bruns, Verlag Assoziation A

    Antworten
  • 49. MiDa  |  9. November 2011 um 9:20 am

    unterschrieben

    Antworten
  • 50. Gegengeraden-Gerd  |  9. November 2011 um 10:39 am

    Ganz Hamburg ein einziger Strafraum? Kann ich nix mit anfangen. Wär mal fein, nicht alle, die etwas anders leben, als gefährliche Störung zu betrachten. Warum nicht als Bereicherung?

    Unterschrieben!

    Antworten
  • 51. Niels Boeing  |  9. November 2011 um 12:17 pm

    Unterschrieben.

    Antworten
  • 52. Hagar Groeteke  |  9. November 2011 um 1:17 pm

    Schreiber soll gehen,Zomia soll bleiben !

    Antworten
  • 53. philipp hachenberg  |  9. November 2011 um 1:21 pm

    weg mit den zäunen, her mit den plätzen!

    Antworten
  • 54. Dörte Schmidt-Reichard  |  9. November 2011 um 1:49 pm

    Zomia bleibt!

    Antworten
  • 55. Fanne  |  9. November 2011 um 2:18 pm

    Gegen ein Bauwagengesetz mit faschistischen Wurzeln!
    Gegen faule Kompromisse mit der SPD!
    Für den Verbleib von Zomia in Wilhelmsburg!

    Antworten
  • 56. Julius D.  |  9. November 2011 um 2:44 pm

    Schreiber abschreiben!

    Antworten
  • 57. Till F.E. Haupt  |  9. November 2011 um 2:51 pm

    Gegen die Hetze… Zomia Bleibt!!!

    Antworten
  • 58. Moorburgtrasse stoppen!  |  9. November 2011 um 2:53 pm

    Unterstützung von der Initiative Moorburgtrasse stoppen!

    Antworten
  • 59. Thomas Lörtsch  |  9. November 2011 um 3:09 pm

    „Zomia“ – ein Name wie aus dem Marketing-Seminar. Trotzdem: bleiben! Verdorrte Verbieter: abtreten!

    Antworten
  • 60. Richard Seidemann  |  9. November 2011 um 3:32 pm

    Zomia bleibt. Sonst gibt´s Haue.

    Antworten
  • 61. Ragna  |  9. November 2011 um 4:07 pm

    Schreiber abschreiben, der Spinner, Vollidiot…

    auch Unterschrieben

    Antworten
  • 62. egal  |  9. November 2011 um 4:46 pm

    Ich unterstütze das.

    Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU):
    „Politik ist wie Surfen vor Hawaii. Es kommt immer eine große Welle, man muss halt schauen, dass man auf dem Brett bleibt.“

    Schreiber lebt das genauso. Ein machtgeiles Arschloch.

    Antworten
  • 63. Sebastian Lehmann  |  9. November 2011 um 5:27 pm

    Redakteur und Autor, findet Zomia gut und fragt Schreiber und die SPD: Habt Ihr sonst keine Probleme?

    Antworten
  • 64. Alex  |  9. November 2011 um 5:38 pm

    Wenn Schreiber sagt: „Ich spüre die Verpflichtung, für Menschen zu sorgen, die angstfrei irgendwo langgehen wollen.“. Gilt das nicht für Obdachlose, Bauwagenbewohner und Prostituierte? Sind das keine Menschen?

    Antworten
  • 65. ill  |  9. November 2011 um 6:27 pm

    auch wir haben die sms hotline abonniert

    Antworten
  • 66. Andreas Barth  |  9. November 2011 um 7:07 pm

    Yep!

    Antworten
  • 67. Sektion Hamburg  |  9. November 2011 um 7:16 pm

    Räumt euch doch selber – Wasserwerfer zu Bierkanonen.
    Ihr bestimmt den Zeitpunkt der Räumung, wir bestimmen den Preis!

    Antworten
  • 68. Rick Rotscher  |  9. November 2011 um 7:16 pm

    Es wird Zeit unseren Volksvertretern den Marsch zu blasen!

    Antworten
  • 69. Johannes Förster  |  9. November 2011 um 7:25 pm

    aiii

    Antworten
  • 70. fabienne, hoppe  |  9. November 2011 um 7:38 pm

    Zomia soll bleiben!!!

    Antworten
  • 71. wiebke  |  9. November 2011 um 7:39 pm

    wiebke, sogenannte kulturaktivistin (keine knete trotzdem fete, harburg) unterstüzt das SEHR.
    gib dir die kugel,schreiber :)

    Antworten
  • 72. malte  |  9. November 2011 um 7:53 pm

    Stinkt mir langsam gewaltig!

    Antworten
  • 73. Dorothee Hillwalker  |  9. November 2011 um 8:15 pm

    Zoomia muss bleiben – oder aufs Heiligengeistfeld ;-). Herr Schreiber sehen Sie bitte ein, dass Sie eine Minderheit vertreten! – Nur wer keine Worte hat, greift zu Gewalt! Das gilt für Alle – sowohl Aktivisten als auch Anarchisten und Alle dazwischen … und auch die Menschenrechte gelten für Alle (nicht nur Politiker!).

    Antworten
  • 74. Palle Schlüter  |  9. November 2011 um 8:25 pm

    Für eine solidarische Stadt!
    In diesem Sinne: Zomia bleibt!
    Unterschrieben.

    Antworten
  • 75. hannes  |  9. November 2011 um 9:06 pm

    ich fänds ganz nett wenn ihr das mit den bauwägen mal so lasst.

    Antworten
  • 76. klabautermann  |  9. November 2011 um 9:28 pm

    Volle Kraft voraus für Zomia!!!

    Antworten
  • 77. J. Müller  |  9. November 2011 um 11:48 pm

    Zomia steht nicht alleine da.
    Schreiber wird gegangen!

    Antworten
  • 78. anna elbe  |  10. November 2011 um 8:55 am

    Zomia muss bleiben!

    Antworten
  • 79. steffen  |  10. November 2011 um 9:07 am

    Steffen Jörg, Mitarbeiter GWA St. Pauli e.V.

    Antworten
  • 80. Lennart Vogel  |  10. November 2011 um 10:01 am

    ..

    Antworten
  • 81. FSR Sozialwissenschaften, Uni Hamburg  |  10. November 2011 um 11:41 am

    zomia bleibt!

    Antworten
  • 82. Sarah Plochl  |  10. November 2011 um 1:28 pm

    Sarah Plochl

    Antworten
  • 83. Sylvi Kretzschmar  |  10. November 2011 um 7:33 pm

    Sylvi Kretzschmar (Choreographin) unterstützt das

    Antworten
  • 84. LH  |  10. November 2011 um 10:02 pm

    Die Libertären Harburg und viele andere mit progressiver Denke, aus dem Süden des Molochs, unterstützen den Kampf für selbstbestimmtes Leben !

    Antworten
  • 85. Ingrid G.  |  11. November 2011 um 9:08 am

    Für mehr Bauwagenplätze – auch in Finkenwerder!

    Gegen Nazi-Bauwagen-Gesetze!

    Antworten
    • 86. Bea L.  |  12. November 2011 um 1:48 pm

      Liebe Ingrid G.
      Aber, was ist mit Volksdorf?So schick,so fein,so grün!
      Für mehr Recht auf Stadt!Auch,für die Menschen ohne dicke Brieftasche!
      Für mehr Bauwagenplätze!
      Bea L.

      Antworten
  • 87. agmieten  |  11. November 2011 um 10:46 am

    Andere Lebensentwürfe müssen möglich sein. Deshalb soll Zomia bleiben.
    Die AG-Mieten im Netzwerk „Recht auf Stadt“ unterstützt dass.

    Antworten
  • 88. mcvh  |  11. November 2011 um 12:42 pm

    Marc, recht auf stadt + wohnen nach wunsch, Schreiben ist veraltet lasst uns lieber drucken!

    Antworten
  • 89. Borribles  |  11. November 2011 um 4:00 pm

    Auch von einem Wagenplatz aus dem Hamburger Norden: Zomia bleibt und Schreiber geht. Hotline ist abonniert…

    Antworten
  • 90. Bea L.  |  11. November 2011 um 6:44 pm

    Es gibt keinen Grund,den Platz zu räumen!
    Zomia bleibt!

    Antworten
    • 91. mosche  |  12. November 2011 um 8:43 am

      Ich schließe mich deiner Meinung an

      Antworten
  • 92. Holger  |  13. November 2011 um 9:47 am

    Das Recht auf Stadt gilt für alle!

    Es kann nicht sein, dass die ärmeren Bewohner immer weiter abgedrängt werden.

    Antworten
  • 93. Henning Brauer  |  13. November 2011 um 10:13 am

    aber sowas von.

    Antworten
  • 94. Lena Jürgensen  |  14. November 2011 um 3:46 pm

    ZOMIA bleibt ZOMIA, bleibt ZOMIA!
    Lena Jürgensen

    Antworten
  • 95. Konrad Bonacker  |  15. November 2011 um 7:37 am

    Auch ich unterstütze das. ZOMIA muss bleiben udn die SPD sollte mal überlegen, wofür das „S“ steht.

    Ich ´jedenfalls bin aus der Partei ausgetreten. Für ein gerechteres Hamburg.

    Antworten
  • 96. martina, st. pauli  |  15. November 2011 um 10:43 am

    Yep, unterschrieben!

    Antworten
  • 97. St.Pauli  |  15. November 2011 um 12:49 pm

    Hafenstraße solidarisiert sich mit dem Wagenplatz Zomia

    Wir als Bewohner_Innen der St.Pauli Hafenstraße drücken hiermit unsere Solidarität mit den Menschen des Wagenplatzes Zomia aus. Inmitten der allumfassenden Verwertungslogik, der um sich greifenden Vertreibungspolitik in unserer Stadt gibt es immer mehr Widerstand in allen Bereichen der Bevölkerung.

    Wenn die Stadt aus Prinzip die Nutzung einer Fläche nach 50 Jahren Leerstand untersagt,

    Wenn Menschen Ihr Recht auf Versammlungsfreiheit nicht mehr wahrnehmen können,

    Wenn Menschen mit Zäunen von Ihrer Platte vertrieben werden,

    Wenn Menschen mit alternativen Lebensentwürfen vor die Stadttore vertrieben werden, und ihnen 9 Jahre nach der Räumung immer noch keine adäquate Ersatzfläche angeboten wird,

    Wenn 50 Bewerber um eine Wohnung buhlen, da statt sozialem Wohnungsbau ,Eigentumswohnungen und Bürotürme gebaut werden,

    Wenn Menschen 2000 EUR für eine erfolgreiche Wohnungsvermittlung bieten, um andere Mitbewerber auszustechen,

    Wenn statt innerstädtischer Parks, 7- stöckige Möbelkaufhäuser mitten in Wohngebiete gebaut werden,

    Wenn eine Stadt nicht mehr seinen Bewohner_Innen gefallen will, sondern sich stattdessen dem Tourismus anbiedert,

    Wenn der Mietenspiegel, statt Mieterinteressen zu schützen zur Legitimation von Wuchermieten mißbraucht wird,

    Wenn sich ein Verwaltungsangestellter brüstet „mit Stolz seinen Sheriffstern zu tragen“, und trotz offensichtlicher und eingestandener Fehler und Verwirkung seiner politischen Legitimität nicht von seinen Ämtern zurücktritt,

    Wenn Menschen Leerstand beleben und dafür kriminalisiert werden,

    Wenn mehr als 300.000.000 EUR nicht den Bewohner_Innen dieser Stadt zu Gute kommen, sondern in einem Prestigeprojekt versenkt werden,

    Dann ist es wieder an der Zeit…

    Bewohner_Innen der Hafenstraße!

    Antworten
  • 98. Es regnet Kaviar - Aktionsnetzwerk gegen Gentrification  |  15. November 2011 um 10:37 pm

    Keine Räumung von Zomia! Lassen wir Schreiber das nicht durchzieh’n!

    Antworten
  • 99. Interessengemeinschaft NoBNQ  |  15. November 2011 um 10:47 pm

    NoBNQ unterstützt Zomia. Wagenplatzleben muss auch im Bezirk Hamburg-Mitte und auch in Wilhelmsburg möglich sein!

    Antworten
  • 100. wagenplatz wienebüttel lüneburg  |  18. November 2011 um 3:28 pm

    wir erklären uns solidarisch mit den zomioten!
    für mehr bauwagenplätze, in hamburg und anderswo!
    soll doch jedeR leben können, wie’s ihr*ihm lustig ist!
    weg mit den bauwagengesetzen!
    zomia bleibt!

    soll schreiber doch gehen…
    wer obdachlose mit zäunen und steinen bekämpft,
    wer räumungen von wagenplätzen und das festhalten daran mit veralteten gesetzen und fadenscheinigen, pflichtversessenen begründungen durchsetzen will,
    hat mit kommunikationsfähigkeit, beweglichkeit, sozialem und bürgernähe als bezirksamtsleiter wohl nicht viel am hut…

    Antworten
    • 102. Bea L.  |  23. November 2011 um 11:17 am

      ZOMIA,hat sich verdoppelt???
      Gut,so!
      Für mehr Bauwagenplätze!
      Für mehr Recht auf Stadt!

      Antworten
  • 105. Lisa  |  24. November 2011 um 2:04 pm

    Zomia,ist heute Thema in der Bezirksversammlung Altona!

    Ab 18 Uhr tagt die, im Altonaer Rathaus.

    Kommt zahlreich!

    Für mehr Recht auf Stadt!

    Zomia bleibt Zomia!

    Antworten
    • 106. Bea L.Zomi  |  24. November 2011 um 2:57 pm

      Zomia,ist in der Tagesordnung auf Platz 11,
      mit verlängerter Redezeit.
      Also gemach,gemach.
      Vor ca.19Uhr ist gar nix.

      Für mehr Bauwagenplätze!

      Antworten

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